Märchen am Samowar

21.09.2018 | 19.00 h

Mirjam, die Beduinin aus dem Hidschâz

Die Nomaden der Weihrauchstraße sind die Beduinen. Sie nennen sich selbst Araber und grenzen sich zu den Sesshaften ab. Sie führen ihr eigenes, traditionelles Leben, das mittlerweile durch die politische Wirklichkeit in arge Bedrängnis geraten ist.
An diesem Abend tauchen wir ein in ein Leben, das von Bewegung lebt, von Viehzucht, dem Schreien der Dromedare und der Wüste. Lauschen wir bei Pfefferminztee und Datteln den Geschichten, die sie erzählen und die so ungewöhnlich, archaisch und schön sind, wie wir es vielleicht nicht erwarteten. Wie die von der schönen und wilden Mirjam, die sich den stärksten Krieger und Dieb der Gegend zum liebenden Ehemann gewinnt.
Die "Märchen am Samowar" widmen sich im Jahr 2018 den Märchen eines uralten Handelsweges: der Weihrauchstraße. Das Harz einiger Boswellia-Arten ist seit der Antike ein begehrter und kostbarer Stoff: zum Räuchern, Einnehmen, Konservieren und zum Vertreiben von schlechten Energien (Krankheiten, Geister). Es wird bis heute geerntet. Der Weg, auf dem das Harz in der Antike bis nach Rom transportiert wurde, nannte man damals wie heute Weihrauchstraße. Die Weihrauchstraße führte Tausende von Kilometern durch Regionen und Städte, die nicht nur in alter Zeit exotische und geheimnisvolle Orte waren. Die Herkunft des Weihrauchs wurde in übrigen lange Zeit als ein Geheimnis gehütet. Die alten Handelsrouten, wie zum Beispiel die Seidenstraßen, die Salzwege und eben auch die Weihrauchstraße, waren nicht nur einfach Wege zum Austausch von Waren, sondern auch Brücken, auf denen Neuigkeiten, Ideen und Geschichten weitergetragen wurden. Oasen und Karawansereien oder aber auch der Lagerplatz in der Wüste waren Orte des geistigen Austausches.

Die "Märchen am Samowar" erzählen in 2018 von Begegnungen, Abenteuern und den Märchen, die in den uns so fremden Regionen entlang der Weihrauchstraße erzählt wurden, ja womöglich noch erzählt werden...

Neugierig? Dann auf ins Nomadenland


Zeit:

Beginn 19:00 Uhr, Einlass 18:30 Uhr


Ort:

Nomadenland® - Die kirgisischen Jurten im Volkspark Potsdam, Eingang Remisenpark, in der Nähe des Abenteuerspielplatz und Baumhaus
öffentliche Verkehrsmittel Tram 96 "Viereckremise" oder "Rote Kaserne"
Bus: Linie 697 bis Haltestelle "Am Pfingstberg" oder "Rote Kaserne" "



Eintritt:

11 € Erwachsene ermäßigt 8 € inkl. einem Becher Samowartee und Parkeintritt

Reservierung und weitere Infos:

Nomadenland® - Matthias Michel
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http://www.nomadenland.de/
0176 - 30 00 51 51