Märchen am Samowar

25.05.2018 | 19.00 h

Das Geheimnis des Vogelmagens

Die heutige Ruinenstadt Petra (mit dem berühmten Felsentor) war in der Antike die Hauptstadt des Reiches der Nabatäer, des ersten arabischen Reiches der Geschichte. Und sie war ein bedeutender Handelsknotenpunkt: gleich mehrere Karawanenwege kreuzten sich hier. Die Weihrauchstraße verzweigte sich in Petra in eine nordwestliche Route nach Gaza und in eine nordöstliche in Richtung Damaskus.
Menschen, Dromedare, Weihrauch und Märchen. Von allem gab es an diesem Knotenpunkt reichlich. Können wir auch die Schönheit dieses Ortes nicht physisch erleben, so werden wir doch im Kopf dorthin reisen und erfahren, wie es der schönen Tamra auf ihrer Wanderung erging und was es mit dem Magen eines Rebhuhns auf sich hat...

Die "Märchen am Samowar" widmen sich im Jahr 2018 den Märchen eines uralten Handelsweges: der Weihrauchstraße. Das Harz einiger Boswellia-Arten ist seit der Antike ein begehrter und kostbarer Stoff: zum Räuchern, Einnehmen, Konservieren und zum Vertreiben von schlechten Energien (Krankheiten, Geister). Es wird bis heute geerntet. Der Weg, auf dem das Harz in der Antike bis nach Rom transportiert wurde, nannte man damals wie heute Weihrauchstraße. Die Weihrauchstraße führte Tausende von Kilometern durch Regionen und Städte, die nicht nur in alter Zeit exotische und geheimnisvolle Orte waren. Die Herkunft des Weihrauchs wurde lange Zeit als ein Geheimnis gehütet. Die alten Handelsrouten, wie zum Beispiel die Seidenstraßen, die Salzwege und eben auch die Weihrauchstraße, waren nicht nur einfach Wege zum Austausch von Waren, sondern auch Brücken, auf denen Neuigkeiten, Ideen und Geschichten weitergetragen wurden. Oasen und Karawansereien oder aber auch der Lagerplatz in der Wüste waren Orte des geistigen Austausches.

Die "Märchen am Samowar" erzählen in 2018 von Begegnungen, Abenteuern und den Märchen, die in den uns so fremden Regionen entlang der Weihrauchstraße erzählt wurden, ja womöglich noch erzählt werden...


Neugierig? Dann auf ins Nomadenland


Zeit:

Beginn 19:00 Uhr, Einlass 18:30 Uhr


Ort:

Nomadenland® - Die kirgisischen Jurten im Volkspark Potsdam, Eingang Remisenpark, in der Nähe des Abenteuerspielplatz und Baumhaus
öffentliche Verkehrsmittel Tram 96 "Viereckremise" oder "Rote Kaserne"
Bus: Linie 697 bis Haltestelle "Am Pfingstberg" oder "Rote Kaserne" "



Eintritt:

11 € Erwachsene ermäßigt 8 € inkl. einem Becher Samowartee und Parkeintritt

Reservierung und weitere Infos:

Nomadenland® - Matthias Michel
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http://www.nomadenland.de/
0176 - 30 00 51 51