Nachts im Wald - szenische Nachtwanderung

04.04.2015 | 20.00 h - 22.00 h

Begeben Sie sich auf eine Reise durch Zeit und Raum. Der Raum, den Sie betreten werden, ist der Wald. Es ist aber nicht jener der Gegenwart, sondern der Wald der Frühen Neuzeit, jener Epoche zwischen dem Mittelalter und dem, was gemeinhin Moderne genannt wird. Jener Epoche, in der Neues, wie die großen Entdeckungen und die Dampfmaschine, auf Altes, wie den Glauben an das Magische in der Welt treffen. Es ist jener Wald, der heute nur noch aus den Märchen und Geschichtsbüchern bekannt ist, für die Menschen der Frühen Neuzeit aber real war. Es ist der Unraum Wald, der erst langsam erschlossen, den wilden Tieren, den magischen Wesen und den scheinbar gefährlichen „Außenseitern" der Gesellschaft mühevoll abgerungen wird. Begeben Sie sich mit auf diese Reise aber gehen sie nicht allein...

Erleben Sie nach kurzer Einführung verschiedene Aspekte der Naturangst, die sich in Form kleiner Szenen am Rande ereignen. Werden Sie Zeuge von sonderbaren, erschreckenden Ereignissen, die sich an verschiedenen Stationen abspielen und im frühneuzeitlichen Lichte betrachtet werden. Erfahren Sie, wie die Menschen damals das Geschehene deuteten und mit ihren Ängsten umgingen.


Keine Angst, Sie sind bei uns in guten Händen!

Am Ende der Wanderung möchte das Haven-Volck mit Ihnen über das Erlebte ins Gespräch kommen, Sie können all ihre Fragen loswerden und sich bei einem kleinen Nachtmahl stärken.


Übrigens: Taschenlampen und Mobiltelefone waren im 17. Jahrhundert noch nicht erfunden.


Weitere Informationen unter http://www.haven-volck.de/  


Ort:

Großer Wiesenpark, am Osterfeuer (Achten Sie auf Menschen in historischer Kleidung)


Eintritt:

8,- € pro Teilnehmer

Für max. 15 Teilnehmer, Anmeldung erforderlich unter 0331/6206-421 (für Kinder unter 10 Jahren nicht geeignet)


Partner:

In Kooperation mit dem Haven-Volck e.V.

Ein gemeinnütziger Bildungsverein, der Vergangenheit kritisch erforscht und Geschichte erlebbar machen will, um damit auch sich selbst und die eigene Gegenwart in ihrem Geworden- und Gemachtsein besser verstehen zu lernen.