Naturoase Volkspark

Den Wandel der Jahreszeiten im Volkspark Potsdam erleben - durch das ehemalige Gelände der Bundesgartenschau 2001 spazieren, sich in einem Garten voller Blüten, Farben und Düfte treiben lassen und Inspiration für das eigene Grün sammeln.
Mit den ersten Frühjahrssonnenstrahlen verwandeln sich die Streuobstwiesen in einen zarten Blütentraum, Tulpen und Narzissen bilden ein buntes Farbenkleid.
Highlight im Frühsommer sind die Staudenpflanzungen am nördlichen Remisenpark sowie in den Staudentableaus der Pyramidengärten. Im Juni erstrahlt das lila Farbenmeer der Salbeiwälle und der Lavendelwall zaubert im Sommermonat Juli einen Hauch Provence in den Park.
Jährlicher Höhepunkt im Sommer sind die 13.000 leuchtenden Rosen, die, eingebettet in überdimensional großen Rosenblüten, den Hauptweg am Eingang zieren. Feuerrot glüht im Oktober der wilde Wein an den Wallhängen, der zum Abschied der Gartensaison warme Herbststimmung verbreitet.
Die naturbelassenen Parkteile Waldpark und Remisenpark strahlen durch ihre alten Baumbestände und ihre geheimnisvoll verwunschenen Lichtungen einen ganz eigenen Reiz aus.

Nutzgarten (1)

Von Artischocke bis Zwiebel: Hier finden Sie eine Vielfalt an Gemüsearten in bunter Mischkultur. Mit Fördermitteln des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz ist im Frühjahr 2009 dieser Garten entstanden, in dem nach ökologischen Gesichtspunkten überwiegend heimisches Gemüse angebaut wird. In diesem Schaugarten können Schülerinnen und Schüler, die das „Grüne Klassenzimmer" besuchen, säen, ernten und auch naschen.

Küchengarten (2)

Ein buntes und duftendes Zusammenspiel von Heilpflanzen und Gewürzkräutern. Pfefferminze, Roter Sonnenhut, Thymian, Salbei und Lavendel erfreuen Auge und Nase der Besucher. Die sechs Meter lange Sitzgruppe in der Mitte des Gartens bietet Platz für ein Familienpicknick.

Rohstoffgarten (3)

In diesem Schau- und Lehrgarten gedeihen mehr als 20 verschiedene ein- und mehrjährige Sommerblumen. Einige davon finden bei Veranstaltungen des Grünen Klassenzimmers Verwendung, z.B. zur Herstellung von Naturkosmetik. Aus anderen, schnittfähigen Sorten, wird die Dekoration für Feste im Park hergestellt. Zu bewundern sind verschiedene Sorten von Sonnenblumen, Malven und Kornblumen, Mohn und Ringelblumen.

Streuobstwiese (4)

Im nördlichen Remisenpark liegt Potsdams artenreichste Streuobstwiese mit 143 alten Obstsorten. Während im Frühjahr die Obstbaumblüte der Wiese einen besonderen Charme verleiht, überwältigt ab Mai die in farbigen Streifen angelegte artenreiche Blumenwiese das Auge des Betrachters. Und im Herbst kann man sich vom köstlichen Geschmack der Früchte überzeugen.

Prachtstauden (5)

Der Weg zum nördlichen Remisenpark wird gesäumt von Staudenbeeten, die im Sommer ihre ganze Pracht entfalten. Zwischen Struktur gebenden Gräsern eröffnen im Frühjahr Tulpen den farbigen Reigen. Im Mai folgen Pfingstrosen, die ab Juni von Rittersporn, Lilien, Salbei, Storchenschnabel und Frauenmantel abgelöst werden.

Pyramidengärten (6)

Eingebettet in Rasenwälle bilden schräg gestellte Staudentableaus aus Muschelkalk die markanten Pyramidengärten. Auf 52 Trockenmauer-Skulpturen verbreiten Stauden und Gräser ein mediterranes Flair. Gestalterisches Leitmotiv sind grau- und silberlaubige Stauden, die überwiegend aus der Mittelmeerregion stammen.

Irisgraben (7)

Am tiefsten Punkt des Parks befindet sich der Irisgraben. Narzissen und Bergenien läuten hier den Frühling ein. Sie werden im Sommer von Schwertlilien und begleitenden Stauden, wie Trollblume, Frauenmantel und Wolfsmilchgewächsen, abgelöst. Ein herbstliches Leuchtfeuer verbreiten die mit wildem Wein bewachsenen Wälle.

Rosengarten (8)

Die Königin unter den Blumen empfängt den Besucher schon am Haupteingang und besticht mit einer Fülle von mehr als 10.000 Rosen in über 200 Sorten. Farblich aufeinander abgestimmte Rosensorten wurden zu 15 überdimensional großen Rosenblüten geformt, die von niedrigen Buchsbaumhecken eingefasst sind. Verwendung fanden Edel-, Beet-, Wild- und Strauchrosen sowie bodendeckende Rosen und Zwergrosen.

Wasserspiralen (9)

Das Element Wasser begegnet Besuchern in Form zweier Skulpturen, die sich am Rand des großen Wiesenparks spiralförmig in die Wiesenfläche hineinwinden. Eine Wasserrinne, begleitet von Stauden und Gräsern, führt zum tiefsten Punkt hinab und mündet dort in ein Becken. Hier kann anfallendes Regenwasser versickern. Vor allem Schwertlilien erfreuen von Juni bis Oktober die Besucher mit ihrer Blütenpracht.

Bauminseln (10)

Für Freunde verwilderter Natur stellt der naturbelassene Waldpark ein romantisches Kleinod dar. Alte Gehölze, Wiesensträucher, wilde Rosen und Bauminseln mit alten, mistelbewachsenen Pappeln und Robinien geben den Blick frei auf Lichtungen und die dazu im gestalterischen Kontrast stehenden, markanten Spiel- und Sportstationen und künstlerischen Installationen.

Rhododendrenhain (11)

Blühendes Highlight im Mai ist der Rhododendrenhain im Waldpark. In vertieften Bodensenken, die einst als "Panzerverstecke" dienten, gedeihen auf einem naturnah gestalteten Areal mehr als 1.300 Sorten des "Rosenbaums"

Gehölzsortimente (12)

Die "Gartenzimmer" zwischen den Salbei-Wällen halten zahlreiche Anregungen für den eigenen Garten bereit. Gezeigt werden Pflanzbeispiele zu den Themen Formgehölze, Bodendecker, Hecken und Immergrüne.

Ernst-Pagels-Sortimentsgarten (13) 

Einem Staudenzüchter und Schüler Karl-Foersters verdankt der Ernst-Pagels-Garten seinen Namen. Bekannt geworden ist Ernst Pagels durch Zuchterfolge bei Miscanthus-Gräsern und Stauden, vor allem Salbei. Der ihm gewidmete Garten wurde vom Perenne e.V. gestaltet und zeigt Gräser und Stauden wie Salbei, Goldgarbe und Alant im harmonischen Zusammenspiel.

Dahlienschau (14)

In den Wiesenbeeten zwischen dem Zeltpunkt Montelino und den Salbei-Wällen blühen auf ca. 280 m² Fläche im Frühjahr zahlreiche Tulpen. Vom Spätsommer bis in den Herbst hinein kommen Dahlienliebhaber auf ihre Kosten: Mehr als 1.300 Dahlien blühen hier in vielen Farben und Formen und setzen leuchtende Akzente. Zu sehen ist ein breites Sortenspektrum von Dekorativen Dahlien, Seerosen- und Halskrausen-Dahlien, Pompon- und Balldahlien sowie Hirschgeweih- und Kaktusdahlien.

 
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