Potsdam, 29.06.2005
Presseinformation

Liebespfade - Ein Varietéabend auf den Spuren der Liebe
am 2. Juli, um 20:00 Uhr im Waldpark des Volkspark Potsdam

Ein romantisches Ambiente, ein attraktives Programm und ein Wechselbad der Emotionen - das verspricht der Varietéabend "Liebespfade" am 2. Juli 2005, ab 20:00 Uhr seinen Besuchern, dreht sich an diesem Samstagabend im Volkspark Potsdam doch alles um das große Thema der Liebe.

Mehr als 20 national und international bekannte Musiker, Artisten, Tänzer, Comedians, Akrobaten, Fechtkämpfer, Sänger und Schauspieler zeigen ihre ganz persönliche Sicht der Dinge. Sie erzählen auf ihre Art bunte, manchmal skurrile und komische Geschichten über Sehnsucht und Enttäuschung, Lust und Frust, Leiden und Leidenschaft, Vertrauen und Eifersucht, Erotik und Macht.


Zauberhafte Liebespfade mit vielen unerwarteten Begegnungen
Das Sommernachtsspektakel wird auf fünf Bühnen und weiteren Aktionsflächen im stimmungsvoll illuminierten Waldpark, dem romantischen Teil des ehemaligen BUGA-Geländes, präsentiert. Die zauberhafte Inszenierung verführt die Besucher zum Lachen, Weinen, Mitfühlen und Miterleben, zum Beobachten, Genießen, Reflektieren, Flirten und Flanieren.

Publikumsfreundlicher Clou: Die Künstler präsentieren ihr Programm in drei Durchläufen und zeitversetzt auf den Bühnen und Aktionsflächen. So können sich die Besucher ihren persönlichen Liebespfad von Bühne zu Bühne selbst zusammenstellen. Unerwartete Begegnungen auf dem Weg zum nächsten Bühnenstandort sind dabei nicht ausgeschlossen!

Komödiantische Paarbeziehungen mit "Sanjay und Svenja", sinnliche Körperartistik mit "Leopassion", dramatische Liebesszenen mit dem Improvisationstheater "Gorillas", italienische Musiker bitten zum Tanz, Fechtkämpfe der Liebe wegen, Seiltänze ganz im Vertrauen, Harfenklänge im Dunkel der Nacht, Tuchartisten in luftiger Höhe, orientalische Tänze, geflüsterte Liebesgedichte und viele andere Darbietungen versprechen einen unvergesslichen Sommernachtstraum, nicht nur für Verliebte.
Nach einem Finale aller beteiligten Künstler ab 23:00 Uhr auf der Hauptbühne klingt der Abend mit dem Tanz in die Nacht bei italienischer Musik aus.

Auch die "Leichtigkeit des Seins" kommt nicht zu kurz
In rotes Licht gehüllt verwandelt sich der Spielort "Rutschenterminal" für einen Abend in die Cocktaillounge "Bar Rotlicht". Dort lässt sich bei leichter Chill-Musik, exotisch-fruchtigen Cocktails und anregenden Antipasti zu attraktiven Preisen die Sommernacht auf großen Kissen und in bequemen Liegestühlen verbringen.

Liebespfade - Das komplette Programm mit allen Acts


HAUPTBÜHNE

‚Sanjay und Svenja' - Comedy
Er ist Inder und Esoteriker, sie Deutsche und selbstbewusst, alternativ, emanzipiert. Klar, dass da Konflikte vorprogrammiert sind. Doch das Paar meistert den Alltag zwischen Liebe, Bewunderung, Entsetzen und Versöhnung erstaunlich gut.
Das Comedy-Duo spielte bereits in allen einschlägigen Clubs in Europa. Sanjay war bereits in Indien ein Star, bevor er nach Europa kam.

‚Gino Merendino mit Band' - Italienische Musik
Der 1933 in Palermo auf Sizilien geborene Musiker Gino Merendino kam 1965 nach Berlin, wo er mit namhaften Musikern wie Coco Schuhmann, Roko Longo und anderen Jazzgrößen zusammenarbeitete.
1990 veröffentlichte er sein erstes Album (Gino's La Bohème) mit eigenen Kompositionen seines langen Musikerlebens. Zu seinem großen Repertoire gehören auch Tarantellas und Canzones Napoletanas. Musik zum Tanzen in die Nacht!

‚Folie à Deux' - Chansons
Dagmar Dreke im Duo mit der Pianistin Tatjana Petercol auf den Spuren der unvergessenen Helen Vita und ihren frechen, frecheren, frechsten und allerfrechsten Chansons aus dem alten Frankreich vergangener Zeiten - charmant, elegant und leicht frivol serviert.
Das Duo Folie à Deux arbeitet seit 1997 in dieser Besetzung zusammen und entwickelt themenbezogene Solo-Chansonprogramme zu verschiedenen Anlässen.

'Fatal Dö' - Musik und Comedy
Mit jeder Menge Sex Appeal präsentieren Rosetta Lopardo und Ursula Portmann "Sex sells" - Einen satirischen "One-Night-Stand" für ganze Männer und heissblütige Frauen. Seit Jahren glitzern Fatal Dö als schräge Sterne am Schweizer Kabarett-Himmel. Bekannt geworden als weibliches Rollkommando, das lustvoll und abendfüllend Frauen- und Männerprobleme seziert, funkeln sie wieder schön wie nie.

BÜHNE AUF DEM KUNSTWERK K

‚Die Schirmer zu Spreeau' - Fechtkämpfer
Fechtkämpfe der Liebe wegen, ausgetragen mit scharfen Klingen und in historischen Kostümen, einstudiert und choreographiert unter der Leitung des Berliner Fechtmeisters Gerhard Borho.
Die Theaterfechtgruppe ist im Olympischen Sportclub Berlin organisiert und entführt das Publikum in die faszinierende Welt des Fechtens und der Duelle im Kolorit der historischen Zeit. Die Fechtweise entspricht den historischen Kostümen aus dem 18. Jahrhundert. Die Gruppe nahm 2004 an den Weltmeisterschaften im Theaterfechten in Les Sables d'Olonnes (Frankreich) teil und gewann zwei Bronzemedaillen.

‚Sleepless Night' - Luftartistik
Madeleine Rascher und Korbinian Gött, ausgebildet an Berliner Artistenschulen, erzählen eine traumwandelnde Geschichte zwischen Bett und Himmel. Auf wunderbare Weise treffen sich hier Theater und Artistik, Traum und Realität.

‚Sol' Air' - Luftartistik
Das Duo Sol' Air, ausgebildet an der Etage in Berlin, gewann den ersten Preis beim Zirkusfestival in Belgien und tritt seitdem europaweit und in Übersee auf Festivals auf. Das Zusammenspiel von Risiko und Vertrauen, Ruhe und Schwung macht diese Darbietung zu einem atemberaubenden Ereignis:
"Geschmeidig wie zwei Kobras zeigten sich die beiden Berliner Künstlerinnen, während sie am Vertikalseil waghalsige Arabesken drehten", schrieb Die Rheinpfalz.


HISTORISCHE BÜHNE

'Celeste Sirene' - Commedia dell'arte
Das Ensemble Celeste Sirene entstand 1997 aus der Idee, das barocke Prinzip des Gesamtkunstwerkes durch die Kombination mit Gestik, Kostüm und Ambiente wiederzubeleben. Celeste Sirene gewann 1998 und 2001 den Alte-Musik-Wettbewerb des Musikinstrumentenmuseums Berlin. Die Truppe zeigt Ausschnitte aus Colombina trionfata.
Die hübsche Dienerin Colombina will ihr Leben nicht als Haushälterin des reichen Kaufmanns Pantalone beenden. Sie beschließt, den alten Geizhals in sich verliebt zu machen und seine Gattin zu werden.
Eine turbulente Commedia dell'arte, vollgestopft mit Witz, Tempo und vor allem herrlicher italienischer Musik des 16. und 17. Jahrhunderts. Besetzung:
Christiane Gerhardt: Viola da Gamba
Niels Badenhop: Tasteninstrumente und Gesang
Tilman Muthesius: Viola da Gamba
Daniel Kurz: Chittarone, Laute und Barockgitarre

‚Die Gorillas' - Improvisationstheater
Die Gorillas arbeiten seit 1997 in unveränderter Besetzung zusammen und improvisieren spontan und nach den Vorschlägen der Zuschauer Geschichten und Charaktere. Dabei holen sie das ganze Leben auf die Bühne und inszenieren es jeden Abend neu.
Es werden vielfältige Darstellungsformen des Sprech- und Bewegungstheaters in die Umsetzung einbezogen. Die Zuschauer sind live dabei, wenn aus ihren Themenvorschlägen Geschichten auf der Bühne entstehen. Alle Szenen sind im wahrsten Sinne des Wortes einmalig, jeder Song ist ein Unikat und jede Show eine Premiere. "Berlins wohl bestes Impro-Theater", schrieb das Magazin Zitty (01/2005).


BÜHNE AM SPRUNGTERMINAL

‚Oko Sokolo' - Tanz am Drahtseil
Claudia Schnürer und Ante Ursic spüren in ihrer Darbietung "Bilder der Bewegung" leichtfüßig die Gesten der ersten Annäherung auf und manövrieren ihre Protagonisten sicher durch Sturm und Drang, Zweifel und Machtkämpfe.
Ihre organische Bildsprache, geprägt von Tanz- und Zirkuskunst, eröffnet eine Welt, die gleichermaßen zärtlich und skurril erscheint und statt mit Worten mit Körpern und Objekten erzählt.

‚Stravaganza' - Tango
Ein rasantes Spiel: die Richtung wechselt, die Tanzenden stürzen ineinander, rasende Pirouetten, vibrierende Bewegungslosigkeit. Das Berliner Starduo Stravaganza präsentiert außergewöhnlichen Show-Tango.
Nach einer professionellen Tanzausbildung in Buenos Aires bei den Altmeistern des Tango Argentino erarbeiteten sich Stephan Wiesner und Ulrike Schladebach einen unverwechselbaren Stil, der bald auf sie aufmerksam werden ließ. Einladungen zu internationalen Tango-Festivals, Fernseh-Features, Theater- und Filmengagements festigten ihren Ruf als bestes Tango-Duo Berlins, das selbst in Argentinien für Furore sorgt.


WIESENBÜHNE

‚Leopassion' -Artistik
Klassische Artistik auf Höchstniveau, wundervolle Kompositionen und katzenhafte Geschmeidigkeit bieten Leopassion mit ihrer Show "Passion". Mit großer Körperbeherrschung und technischer Perfektion formt das Paar Natalya und Viktor Nebrat ein Programm voller Poesie und Sinnlichkeit.
Ausgebildet an der Artistenschule in Kiew, waren "Leopassion" u.a. bereits zu Gast in internationalen TV-Shows, beim Festival Mondiale du Demain Paris, im Wintergarten Varieté Berlin und im Apollo Varieté Düsseldorf.

‚Dorice' - Orientalischer Tanz
Gleichermaßen sinnlich wie perfekt sind die Darbietungen der Bauch- und Schleiertänzerin Dorice; ein Hauch von Orient flimmert in der Luft. Mit purer Sinnlichkeit begeistert sie nicht nur die Männer.
Dorice Arsenopoulou begann ihre künstlerische Laufbahn 1986 mit dem orientalischen Tanz und tanzte schließlich acht Jahre in der erfolgreichsten orientalischen Tanzgruppe Deutschlands, dem "Oasis Dance Ensemble".
Nach ihrer dreijährigen Ausbildung als Bühnenakrobatin und Artistin war sie zu Gast in allen namhaften Varietés in Deutschland und trat auf zahlreichen Festivals in Europa und Südamerika auf.


IM ALTEN WACHTURM

Rudolf Krause - Schauspieler
Ein alter Wachturm wird zur Bühne in luftiger Höhe. Gedichte und Texte rund um die Liebe - vorgetragen, geflüstert, gesprochen und in Szene gesetzt von Rudolf Krause.
Ausgebildet an der UdK Berlin, spielte er als Gast an der Berliner Schaubühne, am Berliner Ensemble, am Procenium Theater Wien und auf anderen Bühnen, wirkte darüber hinaus wiederholt im Fernsehen mit und war zuletzt für den Film "Unter Verdacht" als beste männliche Nebenrolle für den deutschen Fernsehpreis nominiert.
Demnächst ist er zu Gast am Maxim Gorki Theater.


AUF DER LICHTUNG

Christiane Mikoleit - Sopran
Gesangsstudium an der UdK Berlin, seitdem in verschiedenen Theatern zu Gast (Bremer Theater, Theater Altenburg-Gera, Komische Oper Berlin, Theater Cétinje, Montenegro, u. v. a., arbeitete u. a mit Hans Kresnik und George Tabori zusammen).
Als Oratorien- und Konzertsängerin erarbeitete sie sich viele Werke verschiedener Epochen und Stilistiken. Im Duo mit der Harfenistin Verena Volkmar singt sie irische, französische, italienische und deutsche Liebeslieder, u. a. von Mozart, Wolf-Ferrari Caplet und d'Indy.


UNTERWEGS AUF DEN LIEBESPFADEN

Kurze Begegnungen mit drei Panen, göttlich und menschlich, ernst und heiter, sinnlich und überraschend. Es wirken mit:
Jean Chaize - Tänzer
Er studierte Klassisches Ballet in Cannes und Montpellier, arbeitete in verschiedenen Kompanien Europas, u. a. im Ballett Mannheim, unter Hans Kresnik am Bremer Theater sowie mit Frank Castorf und Christoph Marthaler an der Volksbühne Berlin, demnächst mit Reinhold Hoffmann an der Deutschen Oper Berlin.
Ein markanter Künstler, der Ernsthaftigkeit mit Spielwitz zu verbinden weiß.

Niklas Trüstedt - Musiker und Maler
Er studierte Viola da Gamba bei Hans Koch, konzertierte mit verschiedenen Ensembles, u. a. Fiori Musicali, Sans Souci Berlin, Ganturs Nachfahren, Lautencompanie. Der Künstler unterrichtet Viola da Gamba an der Musikhochschule Dresden und schreibt auch Neue Musik.

Gregor Wollny - Komiker und Mime
Mit seinem Blick zaubert er etwas in die Welt, das manchmal bereits verloren geglaubt wurde: Poesie! Wenn er Zollstöcke in Schmetterlinge und wilde Tiere verwandelt, ist nicht nur er sprachlos ... noch nie hatte ein Pantomime soviel zu erzählen.
Gregor Wollny spielte u. a. im "Circus Roncalli", im Berliner Varieté "Chamäleon", auf dem "Just for Laugh Comedy Festival" Montreal sowie im "Com Com Club" Hannover.


UND EBENFALLS UNTERWEGS AUF DEN LIEBESPFADEN:

Sohila Barfi und Jörg Pintsch - Schauspieler
Szenen einer Ehe, streitbar und versöhnlich, Realität oder doch nur ein Schauspiel?
Sohila Barfi, freischaffende Schauspielerin, spielte u. a. in Kaiserslautern, Erfurt und Krefeld. Seit 2002 gestaltet sie darüber hinaus zusammen mit Jörg Pintsch unter dem Namen "Apollon - göttliche Unterhaltung" Schauspielführungen durch Berlin.
Jörg Pintsch, freischaffender Schauspieler, erhielt seine Ausbildung an der Neuen Münchner Schauspielschule, spielte u. a. an den Staatstheatern Mainz, Dresden, Schwerin und war auch in diversen TV-Produktionen zu sehen.

JOHNman und Partnerin mit "Die Kunst des Stillstands"
Die Kunst des Stillstands beherrscht der Mann, der aussieht wie von einem anderen Stern, aus Metall, quecksilberfarben, wie kein Zweiter. Kaum jemand schafft es, einem regungslosen Wesen so viel Leben einzuhauchen, wie dieser einmalige Künstler aus Berlin. Wie erlebt wohl ein Roboter die Pfade der Liebe?
JOHNman tritt ab 21:00 Uhr in der "Bar Rotlicht" im Rutschenterminal auf.


Cocktaillounge "Bar Rotlicht"
In rotes Licht gehüllt, verwandelt sich der Spielort "Rutschenterminal" für einen Abend in die Cocktail-Lounge "Rotlicht".
Leichte Chill-Musik, exotisch-fruchtige Cocktails und anregende Antipasti, große Kissen und bequeme Liegestühle verführen zum Aufenthalt in der Bar für eine Nacht.


Liebespfade am 2. Juli 2005
Einlass: ab 19:15 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr
Eintritt: 7,- €, ermäßigt 5,- €, Kinder und Jugendliche bis
16 Jahre 3,- €
Ort: Waldpark


"Liebespfade" wird präsentiert von der Märkischen Allgemeinen Zeitung.


Wir bedanken uns für die freundliche Unterstützung von:

Energie und Wasser Potsdam GmbH und Zweibrüder Optoelectronics GmbH.


Weitere Informationen erhalten Sie bei:

BgA Potsdams Neue Gärten vertreten durch
Entwicklungsträger Bornstedter Feld GmbH
Voltaireweg 4 A
14469 Potsdam
Tel.: 03 31/2 71 98-0
Fax: 03 31/2 71 98-19
e-mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
www.volkspark-potsdam.de